WATCHDOG ist eine unabhängige Struktur zur Förderung von Transparenz, Sorgfalt und sachlicher Einordnung in einem rechtlich und wirtschaftlich sensiblen Markt.
WATCHDOG versteht sich nicht als Kampagne, nicht als Pranger und nicht als Ermittlungsorgan, sondern als Ordnungsrahmen für öffentliche Kommunikation und Marktpraktiken, die erhebliche Auswirkungen auf Entscheidungen von Konsumenten haben können.
Dieser Kodex definiert Zweck, Grenzen und Selbstbindung von WATCHDOG.
WATCHDOG dient der
Sammlung sachlicher Hinweise,
strukturierten Beobachtung öffentlicher Aussagen und Marktpraktiken,
sowie deren kontextualisierter Einordnung,
sofern diese für Konsumenten, Ratsuchende oder den Markt insgesamt relevant sein können.
WATCHDOG verfolgt keinen Sensationszweck.
WATCHDOG befasst sich ausschließlich mit:
öffentlichen Aussagen,
öffentlichen Angeboten,
öffentlichen Kommunikationsmustern
WATCHDOG bewertet:
Methoden,
Narrative,
Kommunikationsmuster
und deren potenzielle Wirkung auf Konsumenten.
WATCHDOG bewertet keine Personen, keine Motive und keine Schuld.
WATCHDOG nimmt:
keine strafrechtlichen Bewertungen vor,
ersetzt keine behördlichen oder gerichtlichen Verfahren,
trifft keine Tatsachenfeststellungen über Schuld oder Rechtsverstöße.
Ein Hinweis ist keine Anschuldigung.
WATCHDOG verfolgt ausdrücklich folgende Schutzinteressen:
Mandanten, die Anspruch auf Sorgfalt, Transparenz und Verlässlichkeit haben.
Ratsuchende, insbesondere Auswanderer und digitale Nomaden, die auf belastbare Information angewiesen sind.
Ehrliche Berufsträger (z. B. Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare, Richter, Rechtspfleger), deren Ansehen für die Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats zentral ist.
WATCHDOG richtet sich nicht gegen Berufsstände, sondern schützt seriöse Arbeit vor methodischer Verzerrung.
WATCHDOG lehnt Kommunikationsformen ab, die bei komplexen Rechts- oder Steuerthemen primär auf
Angst,
Gier,
Druck oder
emotionale Zuspitzung
setzen, statt auf sachliche Differenzierung.
Sachlichkeit hat Vorrang vor Reichweite.
Eingehende Hinweise werden:
dokumentiert,
sachlich geprüft,
kontextualisiert.
Nicht jeder Hinweis führt zu einer Veröffentlichung oder Einordnung.
WATCHDOG entscheidet eigenständig über Relevanz, Form und Zeitpunkt einer möglichen Einordnung.
WATCHDOG ist kein Akquisitionsinstrument.
Hinweise, die im Rahmen von WATCHDOG eingehen, werden nicht zu Mandatszwecken genutzt.
Eine Mandatierung erfolgt – sofern überhaupt – ausschließlich unabhängig von WATCHDOG und nur auf ausdrücklichen Wunsch des Mandanten.
WATCHDOG:
speichert keine IP-Adressen,
verarbeitet Hinweise vertraulich,
ermöglicht anonyme Übermittlung.
Ohne Angabe von Kontaktdaten kann keine Rücksprache erfolgen; der Hinweis wird dennoch geprüft.
WATCHDOG unterwirft sich denselben Maßstäben, die er von anderen erwartet:
Sorgfalt
Nachvollziehbarkeit
Fairness
WATCHDOG versteht sich als stabilisierender Faktor – nicht als eskalierender.
WATCHDOG bewertet keine Personen und keine Schuld. Der Fokus liegt darauf Verhalten und Methoden zu prüfen und einzuordnen.
Hinweise dienen nicht der Mandatsakquise. Beratung erfolgt unabhängig von WATCHDOG.
Nicht jeder interessante Hinweis führt zu einer Veröffentlichung oder Einordnung.
WATCHDOG richtet sich nicht gegen Berufsstände. WATCHDOG schützt ehrliche Berufsträger und betrachtet sie als Verbündete.
Hinweis: WATCHDOG speichert keine IP-Adressen. Sachlichkeit hat Vorrang vor Geschwindigkeit.